Geographische Namendatenbank Österreich

Geographische Namendatenbank Österreich
Geographical Names Database of Austria

Allgemeines
1975 wurde im Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften das „Geographische Namenbuch Österreichs“ herausgegeben. Dieses Werk war weltweit das erste, das in vollem Umfang die Empfehlungen der Vereinten Nationen zur Erstellung von Namenbüchern umgesetzt hat. Eine Arbeitsgruppe aus Fachleuten der Toponymie hat sich nun eine Neuherausgabe dieses vergriffenen Werkes zum Ziel gesetzt.

Die „Geographische Namendatenbank Österreich“ ist eine vollständige Neubearbeitung des Namenbuches, die den heutigen Anforderungen gerecht wird. Sie ist ein Nachschlagewerk für all jene in Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung, die Informationen über Lage, Schreibung, Aussprache, administrative Zugehörigkeit oder die Kategorie eines geographischen Objektes benötigen.Ihr Umfang beläuft sich auf ca. 7500 Namen. Basis dafür bildet die Übersichtskarte 1:500 000 des Bundesamtes für Eich- und Vermessungswesen, ergänzt durch zahlreiche weitere Namen bedeutender geographischer Objekte.

Autoren
Arbeitsgemeinschaft für Kartographische Ortsnamenkunde in der Österreichischen Kartographischen Kommission der Österreichischen Geographischen Gesellschaft und „In Verbindung mit der Österreichischen Akademie der Wissenschaften“,
Arbeitsgruppe „Geographische Namendatenbank Österreich“, bestehend aus

  • Dr. Otto Back, Hon.-Prof. für Graphematik und Orthographieforschung;
    Aussprachebezeichnung
  • Hofrat Dr. Helmut Desoye, Leiter des Hauptreferats Geoinformation des Österreichischen Statistischen Zentralamtes
  • Dr. Gerhard L. Fasching, Obmann der Salzburger Ortsnamenkommission; Projektleiter
  • Prof. Dr. Isolde Hausner, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Kartographische Ortsnamenkunde (AKO); Orthograpie
  • Univ.-Doz. Dr. Peter Jordan, Chefredakteur des „Atlas Ost- und Südosteuropa“; Vorsitzender der Arbeitsgruppe
  • Univ.-Prof. Dr. Ingrid Kretschmer, Prof. für Kartographie, Präsidentin der Österreichischen Geographischen Gesellschaft, Vorsitzende der Österreichischen Kartographischen Kommission
  • Hofrat Dipl.-Ing. Helmut Meckel, Leiter der Abteilung Landschaftsinformation im Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen (BEV)
  • Univ.-Prof. Dr. Heinz-Dieter Pohl, Prof. für Sprachwissenschaft, Herausgeber der Zeitschrift „Österreichische Namenforschung“; Glossar geographischer Gattungswörter
  • Mag. Dr. Roman Stani-Fertl, Lektor für Toponymie; Erstellung der Namendatenbank

Bearbeitet nach den Empfehlungen der Vereinten Nationen unter Mitwirkung der Nomenklaturkommission der österreichischen Länder.
Gefördert durch den Jubiläumsfonds der Österreichischen Nationalbank.
Projektleitung CD-ROM-Produktion: Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Mag. Silvia Lingner
Programmierung der CD-ROM: Peter Holl
Covergestaltung: Elke Salzer
Redaktionsschluss: 1.1.2000

Beispiel
Welche Informationen kann man von der Geographischen Namendatenbank erwarten?
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  • standardisierte Schreibung eines geographischen Namens, Berücksichtigung der neuen Rechtschreibung
  • grammatische Angabe zu Geschlecht, Zahl etc.
  • Ausspracheangaben in der internationalen Lautschrift
  • Objektkategorie (Berg, Dorf, Pass, u.a.)
  • Kurzbeschreibung der Lage, um eine Verortung zu ermöglichen
  • geographische Koordination (geographische Breite und Länge) sowie Höhenangabe
  • administrative Zugehörigkeit zu den NUTS 3-Einheiten der Europäischen Union
  • Verweis auf die Blätter der Österreichischen Karte 1:50.000
  • Empfehlung für die Verwendung in bestimmten Kartenmaßstäben (Hauptmaßstäbe 1: 500 000, 1:750 000, 1:1 Million, 1:1,5 Millionen, 1:2 Millionen, 1:5 Millionen).

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Die „Geographische Namendatenbank Österreich / Geographical Names Database of Austria“ ist beim Verlag der ÖAW zu beziehen.
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